Die Macht von Google

Nov 15 2012

Google ist die mit Abstand am häufigsten verwendete Suchmaschine der Welt. Im deutschen Sprachgebrauch hat sich das Wort „googeln“ eingebürgert, sodass es sogar bereits im Duden aufgenommen wurde. Welche Macht besitzt der bekannteste Wegweiser des Internets?

Begehrtes Suchmaschinen-Ranking
Wer im World Wide Web von möglichst zahlreichen Menschen gefunden werden möchte, der versucht in der Regel eine Webseite zu gestalten, die Google gefällt. Die Maßstäbe, die eine Webseite im Suchmaschinen-Ranking ganz nach oben bringen, befinden sich im Wandel. Offiziell wird immer mehr Wert auf „Qualität“ gelegt, damit der Nutzer auch wirklich findet, was er sucht. Die Qualitätsmaßstäbe legt Google natürlich selbst fest, die genauen Details des Suchmaschinenalgorithmus sind unbekannt. Fest steht: Google bestimmt, wer gefunden wird – und wer im Nirwana des World Wide Webs verschwindet.

Google Anzeigen: Adwords
Seine Einnahmen erzhielt Google vor allem aus Werbung – eingeblendet entweder direkt auf der Suchmaschinenseite oder auf fremden Webseiten. Jeder Homepagebetreiber kann im Prinzip Google Anzeigen einblenden und erhält eine Einnahmenbeteiligung pro Klick. Google Adwords ist ein sehr effektives Werbeprogramm, das relativ gute Verdienste bringt, allerdings kann jeder Teilnehmer jederzeit ausgeschlossen werden. Hierbei handelt es sich oftmals um eine Überlebensfrage, vor allem für kleine Webseitenbetreiber: Sie besitzen häufig keine finanziell lohnenswerte Alternative zur Google Werbung. Google darf sich selbstverständlich seine Geschäftspartner selbst aussuchen und ohne Angaben von Gründen eine Kündigung aussprechen.

Werbeanzeigen auf der Google-Seite
Wer finanzkräftig genug ist, kann eine Werbeanzeige direkt über den Suchmaschinenergebnissen von Google schalten: Die Eingabe bestimmter themenspezifischer Keywörter lässt die für den jeweiligen Nutzer relevante Werbung sichtbar werden. Da es sich bei Google um eine äußerst beliebte Suchmaschine handelt, die viele Internetsurfer als ihre persönliche Startseite gespeichert haben, wird Werbung über Google potentiell von zahlreichen Menschen gesehen. Darum handelt es sich hierbei um sehr begehrte Werbeplätze, vor allem dann, wenn die Kleinanzeigen an populäre Keywörter gebunden werden sollen. Wer also besonders häufig oberhalb der eigentlichen Suchergebnisse im Werbeblock erscheint, hat mit Sicherheit gut dafür bezahlt.

Google ist spätestens seit dem Webbrowser Google Chrome und dem Street View Projekt längst keine reine Suchmaschine mehr: Das Unternehmen nimmt Einfluss auf weitere Bereiche des Internets.

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SSL-Zertifikate

Nov 13 2012

SSL-Zertifikate weisen eine Internetseite als SSL-verschlüsselt und somit als sicher aus, was für Business-Anwendungen im Netz die Grundvoraussetzung ist, damit sie überhaupt genutzt werden. Die SSL-Zertifikate sind von PSW.net preiswert zu erhalten, die Kosten richten sich nach der Zahl der geschützten Seiten und Domains und dem Grad der Verschlüsselung. Als besonders sicher werden von Experten und zunehmend auch Verbrauchern die SSL-Zertifikate mit erweiterter Überprüfung (Extended Validation) betrachtet, die von Banken beispielsweise spätestens seit 2010 eingesetzt wurden. Sie sind am grün unterlegten Beginn der Browserzeile und dem zusätzlichen Schloss-Symbol zu erkennen, diese Kennung kann nicht kopiert oder gefälscht werden. In diesem Fall wurde der Webseitenbetreiber vom SSL-Zertifizierer gesondert überprüft.

Warum SSL?

Der Einkauf im Internet und das Online-Banking gehören zwar längst zum Alltag, dennoch haben die Nutzer und Kunden Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit. Diese Bedenken hemmen ganz offensichtlich die Geschäftstätigkeit von Online-Shops, über die Hälfte aller Nutzer bricht wegen solcher oder ähnlicher Bedenken einen Kaufvorgang ab. Grundsätzlich binden die Internetnutzer die Datensicherheit sehr hoch an, nach einer Bitkom-Umfrage vom Mai 2012 ist das wesentlich wichtiger als beispielsweise die Produktqualität, die für Kaufentscheidungen erst an fünfter Stelle rangiert. Hingegen glauben 78 Prozent der User, dass die nachvollziehbare Datensicherheit am meisten Vertrauen schafft, noch mehr als die fairen Geschäftsbedingungen (für 76 Prozent wichtig). Für 75 Prozent spielt der Schutz ihrer persönlichen Daten eine sehr große Rolle, 52 Prozent aller Nutzer achten auf SSL-Zertifikate und Prüfsiegel. Der Bekanntheitsgrad eines Unternehmens oder seine Größe, auch eine gut gestaltete Webseite beziehungsweise ein Ansprechpartner sind für den Kauf selbst die unwichtigsten Kriterien. Das bestätigen mehrere Untersuchungen der späten 2000er Jahre (seit etwa 2008), in denen immer wieder darauf verwiesen wurde, dass die Angst vor Datenverlust, Datendiebstahl und ungesichert floatenden Informationen wesentlich größeren Einfluss auf Kaufentscheidungen im Internet hat als jeder andere Faktor. Die Untersuchungen wurden vielfach sehr akribisch durchgeführt, beispielsweise wurde genauestens die Stelle ermittelt, an der es auf Webseiten zu Kaufabbrüchen kommt. Das ist regelmäßig der Fall, wenn eine Seite öffnet, die Bank- oder Kreditkartendaten verlangt und kein SSL-Zertifikat aufweist.

SSL-Zertifikat beantragen

Ein SSL-Zertifikat ist leicht zu beantragen und dabei kostengünstig. Dabei soll es nicht allein Vertrauen, sondern wirkliche Sicherheit schaffen. Die Datenausspähung über SSL-Leitungen ist technisch so gut wie unmöglich, der Aufwand wäre viel zu hoch und mit realistischem Einsatz technischer Mittel (der sich für die Bankdaten eines normalen Menschen nicht lohnt) nicht zu bewältigen. Es gibt zwar immer wieder Fälle von Datenausspähung, dabei wurden aber keinesfalls SSL-Leitungen geknackt, vielmehr handelt es sich überwiegend um Phishing oder sonstigen sorglosen Umgang von Mitarbeitern und Kunden mit ihren Daten. Daher ist die Beantragung eines SSL-Zertifikats – auf welcher Ebene auch immer – ein faktisches Muss für Onlineshop-Betreiber.

Update:

Weitere Informationen findet man ebenso auf:

http://de.wikipedia.org/wiki/Secure_Sockets_Layer

 

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Die Bedeutung von Domains

Nov 13 2012

Domaingrabber, Domainhosting, Subdomains – allein die Menge der Worte mit dem Bestandteil “Domain” deutet darauf hin, dass es sich hier um eine wichtige Sache handelt. Domains sind eine Ware, für die teilweise Millionenbeträge gezahlt werden.

Internet Browser

Quelle: © ronstik – Fotolia.com

Was ist eigentlich eine Domain? Kurz, knapp und technisch sehr unpräzise gesagt ist es die Buchstabenfolge, die man in die Adresszeile des Browsers eintippt, um eine bestimmte Website zu öffnen. Eine Domain besteht letztlich aus drei, praktisch nur zwei Teilen: dem “www.” (was man meistens weglassen kann), dem eigentlichen Namen (Secondlevel Domain), und der Top Level Domain (“.de”, “.com”, “.net”, etc.). Ein Beispiel: (www.)google.de.

Die Bedeutung von Domains im World Wide Web ist unbestritten. Schon die Beträge, die teilweise für bestimmte Domains gezahlt werden, lassen darüber keinen Zweifel aufkommen. So wurden für die Domain – also allein für den Namen – “sex.com” zweistellige Millionenbeträge bezahlt. Vor allem Domains, die einen eindeutigen Bezug zum Inhalt haben und leicht zu merken sind, sind Gold wert. Domaingrabber machen genau damit ihr Geschäft: Sie kaufen die Rechte an Domains und warten darauf, dass jemand Interesse an der Buchstabenfolge zeigt, weil er einen entsprechenden Inhalt ins Internet stellen will – oder weil er selbst ein Domaingrabber ist und auf steigende Preise spekuliert. Die Spekulation mit Domains ist zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig geworden.

Auch für SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist die Domain ein wichtiger Bestandteil. Wenn nach Schlüsselwörtern zum Beispiel auf Google gesucht wird, erscheinen Webseiten, die das Schlüsselwort schon in der Domain aufweisen, ganz oben. Die Jagd nach guten Rankings bei Google ist ein weiterer Grund dafür, dass Domains begehrt sind. Um das begrenzte Angebot an Domains zu erweitern, sollen ab 2013 neue Top Level Domains freigegeben werden. Mehrere hundert neue Domains sollen dann möglich werden: .web, .shopping, .sex, .hotel, .free und so weiter. Die Jagd auf die Rechte an neuen Domains hat natürlich schon längst begonnen. Es wird sich zeigen, ob insgesamt die Preise für Domains zurückgehen werden, weil das Angebot größer geworden ist. An der Bedeutung von Domains wird das jedoch kaum etwas ändern.

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